Baya® Franconia – rot-weißer Hochgenuss

Die Sortenbeschreibung ist als pdf-Datei verfügbar.

Rot-Weiß – wie die fränkischen Farben

Baya® Franconia ist besonders: Das Fruchtfleisch ist zweifarbig. Unterhalb der Schale leuchtet ein breiter rotfarbiger Streifen. Zum Kernhaus hin wird das Fruchtfleisch cremefarbig-weiß. Damit ist es dem Bayerischen Obstzentrum als erster Züchtungs-einrichtung weltweit gelungen, eine qualitativ hochwertige Apfelsorte mit zweifarbigem Fruchtfleisch zu züchten und auf den Markt zu bringen. Das Farbspiel zwischen Rot und Weiß erinnert an die Farben Frankens: Der Fränkische Rechen in Rot und Weiß ist Bestandteil des großen Staatswappens des Freistaats Bayern und des großen Landeswappens Baden-Württembergs.

Der Clou: schmackhaft & besonders lagerfähig

Die meisten Apfelsorten mit rotem Fruchtfleisch können nicht besonders lange aufbewahrt werden. Oft verbräunt das Fruchtfleisch nach mehrwöchiger Lagerung. Anders bei Baya® Franconia: Sein Fruchtfleisch wird während der Lagerung nicht braun. Unter den rotfleischigen Äpfeln zählt er zu den haltbarsten – und den geschmacklich besten. Die Früchte reifen Mitte bis Ende September, etwa 10 Tage nach Baya® Marisa. Die fast vollständig rote Fruchtschale ist sortentypisch leicht berostet (vergleichbar mit Roter Boskoop). Die Früchte sind mittelgroß (ca. 170 g). Das Fruchtfleisch ist fest, würzig und süß mit feiner Säure. Die Früchte eignen sich hervorragend zum Frischverzehr, für Apfelkuchen und als Dörrobst.

Unser Tipp: Äpfel richtig lagern

Die Früchte von Baya® Franconia (und von anderen lagerfähigen Apfel- und Birnensorten) können problemlos bis Februar aufbewahrt werden. Lassen Sie die von Hand gepflückten Früchte über Nacht im Freien abkühlen. Packen Sie sie früh am Morgen in eine transparente Plastiktüte, z. B. einen Gefrierbeutel. Verschließen Sie den Plastikbeutel locker mit einem Gummi. Legen Sie die eingepackten Äpfel in eine Kiste und stellen Sie sie in einem kühlen Kellerraum oder in der frostfreien Garage auf. (Ideal wären Temperaturen um 2 °C.) Wenn sich Schwitzwasser im Beutel bildet, machen Sie mit einer Nagelschere drei bis fünf kleine Schnitte in die Tüte. Kontrollieren Sie wöchentlich die Beutel. Wenn Sie einen fauligen Apfel finden, entsorgen Sie diesen und verwerten die übrigen Früchte. Die Plastiktüte hilft auf zweifache Weise: zum einen verhindert sie, dass die Früchte schrumpeln, weil sie weniger Wasser abgeben. Zum anderen erhöht sich in der Tüte der Kohlendioxidgehalt, was die Reife der Äpfel verzögert.

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