Franzi - die bessere 'Bühler'

Schon gewusst?

Am Bayerischen Obstzentrum wachsen so viele verschiedene Sorten von Pflaumen, Zwetschgen, Mirabellen und Renekloden wie nirgendwo sonst auf der Welt. Mit diesen genetischen Ressourcen züchten wir neue Sorten, die im sich ändernden Klima zurechtkommen, krankheitsresistent sind und hervorragend schmecken.

Franzi®– die bessere ‘Bühler’

Die ‘Bühler Frühzwetschge’ ist weit über ihre Heimat Baden hinaus ein Begriff. Der Export der Früchte in die Großstädte ab der Industrialisierung war ein Grund, weshalb sich in Mittelbaden eines der Hauptanbaugebiete für Zwetschgen herausbildete. Immer noch verbinden viele Konsumenten mit der ‘Bühler’ den Inbegiff einer frühen Zwetsche. Heute ist es aber nicht mehr anzuraten, diese Sorte zu pflanzen: Zum einen setzt der Ertrag bei Bäumen dieser Sorte erst sehr spät ein. Oft dauert es acht Jahre, bis die ersten nennenswerten Erträge hängen. Zum anderen macht das Scharkavirus, eine sich immer weiter ausbreitende Viruserkrankung beim Steinobst, der Sorte Schwierigkeiten: Befallene Bäume zeigen zwar wenig Symptome auf den Blättern, aber die Früchte sind weich und minderwertig.

Da kommt Franzi® gerade recht! Sie reift in etwa zur gleichen Zeit wie die ‘Bühler’ (Anfang/Mitte August). Die Bäume tragen schon im zweiten Standjahr, ihre Früchte sind größer und schmackhafter, und sollte das Scharkavirus tatsächlich zuschlagen, sind sie immer noch gut zu essen. Die Früchte mit dem goldgelben Fruchtfleisch sind süß und fest. Frisch gegessen sind sie ein Genuss, und natürlich ergeben sie einen köstlichen Datschi!

Gezüchtet wurde Franzi® übrigens von Dr. Michael Neumüller an der Technischen Universität München (Weihenstephan) und am Bayerischen Obstzentrum.

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