15.05.2022
Aroma-Felsenbirnen: perfekter Ersatz für Heidelbeeren

Die Aroma-Felsenbirnen mit ihren Heidelbeer-ähnlichen Früchten halten Einzug in die heimischen Gärten! Mit den beiden Sorten 'Bayern 1' und 'Bayern 2' bietet Ihnen das Bayerische Obstzentrum zwei nacheinander reifende, robuste und attraktive Sorten an. Und sie wachsen – im Gegensatz zu den ganz ähnlichen Heidelbeeren, die extrem saure Böden benötigen – in jedem Gartenboden.

Früchte der Aroma-Felsenbirne
Früchte der Aroma-Felsenbirne

Die Aroma-Felsenbirne ist eine alte Obstart, die am Bayerischen Obstzentrum seit Jahren kultiviert und stetig verbessert wird. So können wir zwei Sorten mit Früchten präsentieren, die ihren Namen „Aroma-Felsenbirne“ wirklich verdienen:

  • Die Früchte sind – im Gegensatz zu ihren als Zierformen verwendeten Verwandten – größer, süßer und viel aromatischer. Sie erinnern dezent an Feigen. Sie reifen bereits Ende Juni/Anfang Juli.
  • Die Früchte sind frisch vom Strauch ein Genuss, können aber auch zu Kuchen, Marmelade oder Gelee verarbeitet werden. Getrocknet schmecken sie als Beigabe zum Müsli schon zum Früchstück.
  • Die Aroma-Felsenbirne ist ein Strauch oder kleiner Baum. Eintriebig als Spindel erzogen, wird er gut 2 m hoch und etwa einen Meter breit, findet also in fast jedem Garten Platz.
  • Im Gegensatz zu den Heidelbeeren, die äußerlich ähnliche Früchte tragen, braucht die Pflanze keine sauren, sondern ist auch mit alkalischen Böden zufrieden. Sie ist von Hause aus genügsam und sehr frostresistent. Auch in Kübeln auf Balkon oder Terasse gedeiht sie prächtig. [Für Heidelbeeren muss der Boden auf den meisten Standorten extra gegen sauren Torf ausgetauscht oder der Boden aufwendig künstlich versauert werden – allesamt Maßnahmen, die für jeden auch nur halbweg umweltbewussten Gärtner nicht in Frage kommen.]
  • Mit ihren attraktiven Blüten ist sie im April ein Blickfang – und Nahrungsquelle für Bienen. Die Blüten sind äußerst robust gegen Spätfröste.
Blüte eines eintriebig gezogenen Baums der Aromafelsenbirne 'Bayern 1'
Blüte eines eintriebig gezogenen Baums der Aromafelsenbirne 'Bayern 1'
  • Die Obstart ist selbstfruchtbar, eine einzeln stehende Pflanze setzt also willig Früchte an.
  • Die beiden Sorten ‘Bayern 1’ und Bayern 2’ sind fast identisch, nur reifen sie ca. eine Woche nacheinander. ‘Bayern 1’ macht dabei den Anfang.
  • Die ersten Früchte können schon im zweiten Standjahr geerntet werden.
  • Geschnitten werden muss die Aromafelsenbirne nicht allzu viel. Die an der zentralen, senkrecht stehenden Mittelachse entspringenden Seitentriebe werden, wenn sie länger als 40 cm sind, auf eine Knospe oder auf einen kurzen Seitentrieb zurückgeschnitten.
Früchte der Aromafelsenbirnensorte 'Bayern 2'
Früchte der Aromafelsenbirnensorte 'Bayern 2'

Unsere Aroma-Felsenbirnenpflanzen sind nicht veredelt, sondern stehen auf eigener Wurzel (sie sind „wurzelecht“, wie man im Fachjargon sagt). Dadurch können die kleinen Bäume nach etwa zehn Jahren verjüngt werden, indem man einen aus dem Boden kommenden jungen Trieb belässt und den alten Teil des Baumes einfach abschneidet.

Der Ertrag setzt übrigens sehr früh ein: Schon im zweiten Standjahr sind die Triebe voller köstlicher Früchte, wie man im Bild links erkennen kann.

Eine ausführliche Beschreibung finden Sie als pdf-Datei hier.

Unterschied zwischen ‘Bayern 1’ und ‘Bayern 2’:

Die beiden Sorten ‘Bayern 1’ und ‘Bayern 2’ unterscheiden sich wirklich nur in der Reifezeit: Die Früchte von ‘Bayern 1’ reifen etwa 5 Tage früher als die von ‘Bayern 2’. Wer langanhaltend ernten möchte, pflanzt besser zwei Sorten, wer die Früchte lieber zu Saft, Gelee oder Marmelade verarbeitet, nimmt mehrere der gleichen Sorte, damit alles in einem Arbeitsgang erledigt ist.

Gerne können Sie Bäumchen der Aroma-Felsenbirne in unserem Online-Shop bestellen.

Aromafelsenbirne ‘Bayern 2’ mit hohem Fruchtbehang bereits im 2. Standjahr
Aromafelsenbirne ‘Bayern 2’ mit hohem Fruchtbehang bereits im 2. Standjahr

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