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Wann ist der beste Zeitpunkt zum Obstbaumschnitt und was muss ich beachten?

Wir empfehlen Ihnen, die Schnittmaßnahmen im März durchzuführen. Keinesfalls sollten Sie im Herbst und im frühen Winter schneiden.

Obstgehölze fachgerecht zu schneiden, ist einfacher, als man denkt!
Das Ziel des Obstbaumschnittes ist es, zu erreichen, dass sich ausreichend viele Blütenknospen bilden, damit der Baum reichlich Früchte trägt.
Wo sitzen bei unseren Obstgehölzen nun die Blütenknospen? Bei Apfel, Birne, Pflaume, Zwetsche, Reneklode, Mirabelle und Süßkirsche bilden sich die Blütenknospen am besten an Kurztrieben aus. So nennt man Triebe, die weniger als ca. 30 cm lang sind. Sie können auch nur 3 oder 10 mm lang sein. Langtriebe, oft auch Wasserschosse genannt, tragen keine oder nur sehr wenige, schlecht entwickelte Blüten.


Dementsprechend gilt Folgendes: Wir müssen die Obstbäume so erziehen, dass sich möglichst viele Kurztriebe und möglichst wenig Wasserschosse bilden. Das ist das Grundprinzip des Obstbaumschnitts. Und die zugrundeliegende Regel ist kurz, klar und einfach:

  1. Schneiden wir stark, bilden sich viele Wasserschosse.
  2. Schneiden wir nicht oder wenig, bildet der Baum viele, aber kurze Triebe. An den Kurztrieben sitzen bei den meisten Obstarten die meisten und besten Blütenknospen.

Eine Ausnahme von dieser Regel bilden nur Pfirsich-, Nektarinen und manche Sauerkirschbäume. Sie tragen die besten Blütenknospen am Langtrieb (Wasserschoss) und werden daher jedes Jahr stark zurückgeschnitten.

Detailliertere Informationen zum Obstbaumschnitt mit Skizzen zur Erziehung von kleinkronigen Obstbäumen finden Sie auf unserer Website unter dem Menüpunkt „Fachinformationen“.


Besuchen Sie unsere kostenlosen Schnittkurse im März!

Die Termine dazu finden Sie auf unserer Website unter Veranstaltungen.

Auch in unserer Broschüre „Obst für kleine Gärten“ finden Sie weitere Informationen zum Obstbaumschnitt. Sie können sie sich gegen Einsendung von 1,55 € in Briefmarken zusenden lassen.

Baumschnitt
Baumschnitt
Beim Obstbaumschnitt
Beim Obstbaumschnitt
Wann ist mein Apfel oder meine Birne reif?

Die Früchte von Apfel- und Birnbäumen dürfen nicht zu früh und nicht zu spät gepflückt werden: Ernten Sie zu früh, entwickelt sich das sortentypische Aroma nicht und die Früchte schmecken fade und weniger süß. Ernten Sie zu spät, werden die Früchte schnell weich, Birnen teigig, und sie sind nicht lange haltbar.

Wie wird der Erntetermin bestimmt?


Der Erntetermin kündigt sich bei Apfel- und Birnenfrüchten anhand nachfolgend genannter Merkmale an:
  • Fruchtfarbe
    Apfelfrüchte sind meistens zweifarbig: Die Grundfarbe ist grün-gelb, die Deckfarbe rot. Bei der Reife sind die Grund- und Deckfarbe jeweils sortentypisch ausgeprägt. Die Grundfarbe wechselt von grün nach gelb.
  • Samenfarbe
    Schneidet man die Frucht auf, sind die Samen nicht mehr weißlich, sondern braun gefärbt. Bei im August reifenden Frühsorten gilt dies nicht, deren Samen sind bei Pflückreife meistens noch weißlich.
  • Wie leicht löst sich der Fruchtstiel vom Fruchtholz?
    Heben Sie die noch am Baum hängende Frucht mit der Hand etwas an und drehen Sie sie leicht. Wenn sich der Fruchtstiel dann leicht vom Fruchtholz löst, ist der Erntezeitpunkt gekommen. (Nur bei einigen wenigen Sorten haftet der Fruchtstiel auch bei Vollreife fest am Baum.)

Reifetest: Frucht mit der Hand anheben und leicht drehen
Reifetest: Frucht mit der Hand anheben und leicht drehen
Wann können die Madenschutznetze abgenommen werden?

Die Madenschutznetze müssen bis zur vollständigen Ernte der Früchte am Baum belassen werden. Wenn die Netze bereits vor der Ernte abgenommen werden, erfolgt mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Befall mit Maden.

Warum kräuseln sich die Blätter meines Obstbaums?

In den meisten Fällen, weil Blattläuse die Blätter besiedelt haben. Sie kommen bei fast allen Obstarten vor. Nützlinge mindern den Befall. Schäden entstehen, weil Blattläuse pflanzliche Krankheitserreger wie Viren übertragen können und weil weniger Blätter als üblich gebildet werden. Am besten bekämpft man Blattläuse, indem man Nützlinge fördert und sehr früh, gleich bei den ersten gesichteten Blattläusen, eingreift. Das Spritzen von Seifenlauge muss erfolgen, ehe sich die Blätter einrollen, sonst erreicht man die Blattläuse nicht mehr. Sind die Blätter schon eingerollt, kann man mit Insektiziden wie z. B. einem Pyrethroid-haltigen Insektizid (z. B. Spruzit) auch auf der Blattunterseite befindliche Blattläuse erfassen. Findet man keine lebenden Blattläuse mehr in den zusammengerollten Blättern, hat man den Befall zu spät bemerkt und braucht keine Maßnahmen mehr einzuleiten.
Es gibt auch noch einige andere Gründe für das Einrollen der Blätter, z. B.:

  • insbesondere bei Blättern von Pflaumen, Zwetschgen, Mirabellen und Renekloden können winzige Rostmilben die Ursache sein. Die Schäden treten meist nur bei Jungbäumen auf, bei älteren Bäumen gibt es genügend Nützlinge, die die Rostmilbenpopulation dezimieren.
  • bei schwachem Befall mit Apfelmehltau rollen sich die Blätter so ein, dass die Blattunterseite nach außen zeigt. Entfernen Sie hier einfach die befallenen Blätter.

gekräuselte Blätter eines Apfeltriebs, verursacht durch Blattlausbefall
gekräuselte Blätter eines Apfeltriebs, verursacht durch Blattlausbefall
Warum kräuseln sich die Blätter meines Pfirsichbaums?

Wenn sich im Mai bei Pfirsich- und Nektarienenbäumen die Blätter kräuseln, ist die Ursache eine Infektion mit dem Erreger der Kräuselkrankheit des Pfirsichs. Die beste Bekämpfungsstrategie ist der richtige Schnitt, der im März durchzuführen ist.

Der Pilz, der die Krankheit verursacht, infiziert bereits im ausgehenden Winter zum Zeitpunkt des Knospenschwellens. Nur zu dieser Zeit kann er wirkungsvoll chemisch bekämpft werden, was im Hausgarten aufgrund der Jahreszeit kaum gemacht wird.
Das ist aber nicht so schlimm, denn es gibt eine viel bessere Methode, die Kräuselkrankheit effektiv zu bekämpfen: Das ist der fachgerechte Rückschnitt der Pfirsich- und Nektarinenbäume im ausgehenden Winter. Details finden Sie hier auf unserer Website.

In manchen Jahren kommen bei vielen Pfirsichbäumen Schäden durch Pseudomonas-Bakterien hinzu. Dabei können ganze Äste absterben. An den Trieben findet man häufig abgestorbene Bereiche, wie sie im nebenstehenden Photo zu sehen sind. Mitunter tritt eine gummiartige Masse aus den befallenen Stellen aus. Hier hilft großzügiges Ausschneiden der befallenen Triebe.

Kräuselkrankheit des Pfirsichs
Kräuselkrankheit des Pfirsichs
Triebsterben beim Pfirsich durch Pseudomonas-Infektionen
Triebsterben beim Pfirsich durch Pseudomonas-Infektionen
Was kann ich gegen Mehltau unternehmen?

Drei Dinge sind es, die bei der Bekämpfung einer jeden Krankheit im Hausgarten beachtet werden sollten:

  1. Robuste Sorten verwenden. Innerhalb einer jeden Obstart gibt es deutliche Unterschiede hinsichtlich der Anfälligkeit gegenüber Pilzkrankheiten. Die Apfelsorte ‘Jonathan’ beispielsweise ist äußerst empfindlich für Mehltauinfektionen. Bäume solcher Sorten muss man unbedingt meiden zu pflanzen.
  2. Infektionsdruck senken. Je weniger Infektionspotential in der Umgebung vorhanden ist, desto unwahrscheinlicher ist eine Infektion. Beim Mehltau heißt das: Symptomtragende Triebe werden unverzüglich ausgebrochen oder -geschnitten. Man kann sie getrost auf dem Boden liegen lassen oder in den Kompost geben: Sobald sie welk geworden sind, produzieren sie keine Sporen mehr.
  3. Infektionsbedingungen beeinflussen. Weil Mehltau kaum Wasser braucht, um zu infizieren, ist es schwierig, diesen dritten Punkt umzusetzen. Schließlich kann man Taubildung auf den Blättern kaum vermeiden. Generell gilt aber: Ist eine Pflanze gesund, ist sie auch von sich aus weniger anfällig gegen Mehltau. Sachgerechte Düngung, sachgerechter Schnitt und angepasste Bewässerung tragen dazu bei.
  4. Chemische Bekämpfung. Auf dem Markt gibt es viele zugelassene Pflanzenschutzmittel. Man braucht nur wenige, sehr umweltschonende, um dem Mehltau, wenn die anderen Maßnahmen nicht ausreichen, noch etwas zurückzudrängen. Zwei Anwendungen, die im Bioanbau eine große Rolle spielen, seien hier vorgestellt:

Mit Backpulver oder Schwefel gegen Mehltau

Backpulver enthält Natriumhydrogencarbonat. Schon vor dreißig Jahren machte man die Entdeckung, dass dieses Natron, in Wasser gelöst und auf die Blätter von gärtnerischen Kulturpflanzen gesprüht, deren Befall durch Echte Mehltaupilze spürbar verringert.

Wie geht man vor? Lösen Sie ein Päckchen Backpulver (ca. 15 g) in einem Liter kalten Leitungswassers auf. Füllen Sie die Lösung in eine Sprühflasche oder eine Pflanzenschutzspritze, und besprühen Sie die zu schützende Pflanze in den Abendstunden mit der Lösung. Wiederholen Sie dies alle fünf Tage, wenn die Witterung warm und trocken ist. Ist es kalt und/oder feucht, brauchen Sie nicht zu behandeln, denn dann besteht keine Infektionsgefahr. Mit dieser Behandlung können Sie bereits bestehende Infektionen nicht mehr rückgängig machen, sondern nur neue verhindern. Behandeln Sie nie bei Wind, wenn die Blätter feucht sind oder wenn die Sonne scheint.

Etwas wirksamer als Natron ist Netzschwefel. Auch ihn kann man in gleicher Weise verwenden. Beachten Sie stets die Anleitung auf der Verpackung des Netzschwefelpräparats, das Sie im Fachhandel bezogen haben. In den meisten Fällen ist eine 0,5%ige Lösung anzusetzen, also 5 g Schwefel in einem Liter Wasser lösen.

Backpulver können Sie auch verwenden, wenn die Ernte kurz bevorsteht, es hat keine sogenannte Wartezeit. Bei Netzschwefel dürfen Sie eine gewisse Zeit vor der Ernte nicht mehr behandeln. Wie lange das ist, ist auf der Verpackung des Netzschwefelpäparats angegeben.

Mehltaubefallener Apfeltrieb
Mehltaubefallener Apfeltrieb
Wie erkenne ich einen Befall der Birnenpockenmilbe und was kann ich dagegen tun?

Blätter und Blüten verkrüppeln, Früchte entwickeln sich kaum noch. Der Baum wird über die Jahre hinweg geschwächt. Das ist das Schadbild der Birnenpockenmilbe.

Bedeutung und Lebensweise
Die Birnenpockenmilbe ist ein Schaderreger, der sich in den letzten Jahren zunehmend verbreitet hat und Ertragsausfälle von mehr als 60 % verursachen kann. Die kleinen, mit bloßem Auge nicht sichtbaren Milben überwintern an den Knospenschuppen. Sobald sich diese beim beginnenden Austrieb zu spreizen beginnen, wandern sie an die jungen Blätter, die gerade aus den Knospen herausspitzen. Auch die Blüten werden befallen. Die eigentlich reinweißen Blütenblätter der Birne zeigen dann rötliche Flecken und wölben sich unregelmäßig, oft verkümmern sie. Der Fruchtansatz bleibt gering. Die jungen Früchte sind berostet. Mitunter bleiben sie krüppelig und klein und sind kaum genießbar. Die Blätter rollen sich entlang der Mittelachse ein. Im Mai zeigen sie orange-rote Streifen, später werden diese bräunlich. Die Blattfläche ist stark reduziert, der Baum wird massiv geschwächt.

Was kann man tun?
So schwer die Schäden sind, die die Birnenpockenmilbe anrichten kann, so leicht kann man sie bekämpfen – umweltschonend und äußerst wirksam. Nur muss man früh im Jahr aktiv werden, denn die Population der Birnenpockenmilbe lässt sich fast ausschließlich im März und April verringern:
Sobald die Knospen des Birnbaums schwellen, müssen die Birnbäume im Abstand von einer Woche drei bis vier Mal mit Netzschwefel behandelt werden. Netzschwefel wird in biologisch und integriert wirtschaftenden Obstbaubetrieben viele Male im Jahr verwendet. Es ist ein breit wirksames, toxikologisch völlig unbedenkliches Fungizid (Mittel gegen Pilzkrankheiten), das auch eine Wirkung auf Milben hat. Im Hausgarten sind mehrere Präparate zugelassen, die Netzschwefel enthalten.
Das Bild unten zeigt das Entwicklungsstadium der Birnenknospen, bei dem die erste Behandlung mit Netzschwefel erfolgen muss.

Birnenpockenmilbe: Schäden an jungen Blättern
Birnenpockenmilbe: Schäden an jungen Blättern
Knospenschwellen Birne
Knospenschwellen Birne
Wie soll ich meine Äpfel oder meine Birnen lagern?

Die optimalen Bedingungen zur Lagerung

  • Temperatur
    Optimal ist eine Temperatur von 1,5 bis 2 °C beim Apfel, von -0,5 bis -1,0 °C bei der Birne.
  • Luftfeuchte
    Die relative Luftfeuchte sollte bei 92-95 % liegen.
  • Zusammensetzung der Atmosphäre, die die Früchte umgibt
    Die Lageratmosphäre, die die Früchte umgibt, sollte möglichst wenig Sauerstoff (1 bis 2,5 %) und möglichst viel Kohlendioxid (0,5 bis 2,5 %) enthalten.
    Im Hausgarten wird es schwierig sein, die genannten Lagerungsbedingungen optimal einzuhalten. Es ist aber schon viel erreicht, wenn sie näherungsweise eingestellt werden: Suchen Sie sich den Raum mit der niedrigsten Temperatur aus. Das kann ein Kellerraum, ein Geräteschuppen oder auch die Garage sein. Die Zusammensetzung der Lageratmosphäre wird dadurch reguliert, dass die Früchte in eine Plastiktüte (z. B. Gefrierbeutel) gelegt werden: Während der Lagerung geben die Früchte Wasserdampf ab, dadurch steigt die Luftfeuchte im Plastikbeutel. So schrumpfen die Früchte deutlich weniger. Zudem nehmen die Früchte bei der Atmung, die sie natürlicherweise durchführen, Sauerstoff auf und geben Kohlendioxid ab.

    (Nur bei einem Erdkeller, in dem die Luftfeuchte sehr hoch gehalten werden kann, ist es sinnvoll, die Früchte offen in Regale oder Steigen zu legen. Ist die Luftfeuchte nämlich zu gering, schrumpeln die Früchte sehr schnell.)

Schritt für Schritt: Lagerung von Kernobst im Hausgarten


  1. Ernten Sie die Früchte schonend, es darf keine Verletzungen der Fruchtoberfläche und keine Druckstellen geben. Alle Früchte, die vom Baum zu Boden gefallen sind, können nicht eingelagert werden.
  2. Verpacken Sie die Früchte in durchsichtige Plastikbeutel (z. B. 6 Liter-Gefrierbeutel). Verschließen Sie die Plastikbeutel, z. B. mit einem Gummiring.
  3. Tragen Sie die in Plastik gepackten Früchte ins Lager, z. B. in einen kühlen Kellerraum oder die Garage. Legen Sie sie dort in ein Regal.
  4. Schneiden Sie mit einer kleinen Schere zwei kleine Schlitze (ca. 1 cm breit) in den Folienbeutel. So kann überschüssiges Wasser entweichen. Wenn nach einigen Tagen trotzdem Wasser in den Beuteln kondensiert, schneiden Sie nach und nach noch mehr kleine Schlitze hinein.
  5. Kontrollieren Sie die Tüten wöchentlich. Finden Sie eine faule Frucht, nehmen Sie den Beutel mit in die Küche und verzehren die gesunden Früchte, die sich im Beutel befinden. Öffnen Sie Beutel mit Früchten, die Pilzbefall aufweisen, nie im Lagerraum.
    So können Sie gesunde Früchte von lagerfähigen Sorten über Monate hinweg aufbewahren.

Lagerung von Äpfeln und Birnen
Lagerung von Äpfeln und Birnen
Lagerung von Äpfeln im Folienbeutel
Lagerung von Äpfeln im Folienbeutel
Wir haben Wühlmäuse im Garten. Was sollte ich vor der Pflanzung eines Obstbaums beachten?

Bäume, die jünger als fünf Jahre sind, können durch Wühlmausfraß zum Absterben gebracht werden. Deshalb ist es sehr wichtig, hier entsprechend vorzubeugen.

Wühlmäuse


Wühlmäuse oder Schermäuse graben flach unter dem Boden laufende Gänge. Oft, aber nicht immer, werfen sie Erdhügel auf. Sie fressen Wurzeln der Obstgehölze, Jungbäume nagen sie bis auf die Hauptwurzel ab. Die Bäume treiben im Frühjahr an, dann sterben sie schnell oder langsam ab, je nachdem, wie stark die Schädigung durch die Wühlmaus war.

Maulwürfe schädigen Obstbäume übrigens nicht. Bei Maulwurfshügeln finden Sie den Zugang zum darunterliegenden Gang fast immer direkt in der Mitte des Hügels. Bei Wühlmaushügeln endet der Zugang zum Mäusegang in der Regel seitlich am Rand des Hügels. Trotzdem ist es nicht sinnvoll, Maulwürfe im Garten zu dulden: Wühlmäuse sind nämlich relativ grabfaul: Sie nutzen gerne verlassene Maulwurfsgänge.

Schutz vor Wühlmäusen

  • Am besten fangen Sie Wühlmäuse mit einer Falle, dann sind Sie sicher, dass keine Fraßschäden mehr auftreten. Z. B. gibt des die Bayerische Drahtfalle oder die Topcat Wühlmausfalle, aber auch noch viele andere.
  • Bei der Pflanzung von Jungbäumen können Sie einen Wühlmauskorb eingraben, der den Wühlmäusen den Zutritt zum Wurzelraum verwehrt. Achten Sie aber darauf, dass der Wühlmauskorb (besteht aus sechskantigem Kaninchengeflecht) zum Stamm hin so eingeschlagen wird, dass auch von oben keine Wühlmaus eindringen kann. damit der Stamm beim Dickenwachstum nicht geschädigt wird.